Warum eine Sekundarschule einen Makerspace braucht
Ein Makerspace hilft, zentrale Fähigkeiten zu entwickeln, die es sowohl in der Schule als auch im Berufsleben braucht: Initiative, selbständiges Denken, Problemlösungsstrategien, Teamfähigkeit.
An der Privatschule Viadukt legen wir grossen Wert darauf, unsere Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Bildungswege vorzubereiten, darunter den Übertritt in ein Gymnasium, eine Fachmittelschule oder eine Berufslehre mit Berufsmatur. Indem nicht nur akademisches Wissen vermittelt, sondern auch praktische Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen wie kritisches Denken, Kommunikation und Teamwork gefördert werden, werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich in einer Vielzahl von Kontexten erfolgreich zu behaupten.
Schülerinnen und Schüler sind Unternehmer
Ein zentrales Element dieses Ansatzes ist es, dass die Schülerinnen und Schüler sich wie Unternehmer fühlen sollen. Das bedeutet, dass sie ermutigt werden, proaktiv zu handeln, kreative Lösungen zu entwickeln und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen. Indem sie komplexe Sachverhalte verstehen und kritisch hinterfragen, werden sie in die Lage versetzt, fundierte Entscheidungen zu treffen und innovative Ideen zu entwickeln.
Der Makerspace – ein kreativer Raum
Um diese Kompetenzen zu fördern und zu entwickeln, braucht es innovative Ansätze und zukunftsweisende Lehrmethoden. Ein zentraler Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts ist deshalb der Makerspace, ein kreativer Raum, der Schülerinnen und Schülern auf unserer privaten Sekundarstufe die Möglichkeit bietet, durch praktisches Tun und kollaboratives Arbeiten neue Kompetenzen zu erwerben.
Kreative Entfaltung und praktische Anwendung
Der Makerspace der Privatschule Viadukt ist ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Ideen in die Tat umsetzen können. Mit modernster Technologie und einer Vielzahl von Werkzeugen und Geräten wie einem 3D-Drucker, Lasercutter und Plotter ausgestattet, können sie hier Projekte in den Bereichen Technik, Design, Programmierung und Handwerk realisieren. Ob beim Bau von Robotern, der Entwicklung von Apps oder der Gestaltung von Kunstwerken - der Makerspace fördert die kreative Entfaltung und die praktische Anwendung von Wissen.
Unser Ziel: Sekundarschüler im Makerspace in den 4Ks stärken
Durch die Arbeit im Makerspace erwerben die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl von Kompetenzen, die über das traditionelle Klassenzimmer hinausgehen. Sie lernen, Probleme zu identifizieren und kreative Lösungen zu finden, indem sie experimentieren, Fehler machen und daraus lernen. Teamwork und Kommunikation werden ebenfalls gefördert, da die Schülerinnen und Schüler oft in Gruppen zusammenarbeiten, um komplexe Projekte umzusetzen.
Die Privatschule Viadukt ist stolz darauf, ihren Schülerinnen und Schülern durch den Makerspace eine innovative Lernumgebung zu bieten, die sie auf die Herausforderungen und Chancen der Zukunft vorbereitet. Durch praktisches Tun und kreatives Schaffen werden sie zu selbstbewussten, einfallsreichen und kompetenten Individuen entwickelt, die bereit sind, die Welt von morgen zu gestalten.
Durch die verkehrstechnisch ideale Lage direkt beim S-Bahnhof Zürich Stettbach ist die Privatschule Viadukt nicht nur für Schülerinnen und Schüler aus der Stadt Zürich (insbesondere Kreis 1, 2, 6, 7, 8) attraktiv, sondern auch von Winterthur und Umgebung, Illnau-Effretikon, Dübendorf, Uster, Pfäffikon, Wetzikon sowie den Gemeinden am linken und rechten Zürichseeufer.
Der Makerspace in Studien und Forschungsarbeit
Studien im Zusammenhang mit Making und Makerspaces haben gezeigt, dass diese Ansätze das selbstgesteuerte Lernen fördern und das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik (STEM) steigern können. Darüber hinaus stärken sie wichtige Fähigkeiten wie Problemlösungskompetenz, Kreativität und kritisches Denken, die in einer zunehmend technologieorientierten Welt von entscheidender Bedeutung sind.
Studien und Forschungsarbeiten bewerten den Makerspace im Schulumfeld positiv. In den Erhebungen wurden verschiedene Aspekte beleuchtet, darunter die Förderung von kritischem Denken, Kreativität, Problemlösungsfähigkeiten und Zusammenarbeit:
- Martinez, S. L., & Stager, G. (2013). Invent to learn: Making, tinkering, and engineering in the classroom. Constructing Modern Knowledge Press.
Diese Arbeit betont die Bedeutung des Makerspace für die Förderung von kritischem Denken und kreativer Problemlösung. Sie zeigt auf, wie das hands-on Arbeiten mit Materialien und Werkzeugen den Lernprozess bereichert und den Schülern ermöglicht, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. - Sheridan, K., Halverson, E. R., Litts, B. K., Brahms, L., Jacobs-Priebe, L., & Owens, T. (2014). Learning in the making: A comparative case-study of three makerspaces. Harvard Educational Review, 84(4), 505-531.
Diese Studie untersucht drei verschiedene Makerspaces und deren Auswirkungen auf das Lernen. Sie hebt hervor, wie Makerspaces die Kreativität, Zusammenarbeit und Problemlösungsfähigkeiten der Schüler fördern und eine positive Lernumgebung schaffen, die die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Schüler anspricht. - Halverson, E. R., & Sheridan, K. (2014). The maker movement in education. Harvard Educational Review, 84(4), 495-504.
In dieser Arbeit werden die Prinzipien des Maker Movement im Bildungskontext untersucht. Die Autoren argumentieren dafür, dass Makerspaces eine transformative Kraft haben können, indem sie den Schülern ermöglichen, ihre eigenen Lernziele zu setzen, Probleme zu identifizieren und kreative Lösungen zu finden. - Martin, L. (2015). The promise of the maker movement for education. Journal of Pre-College Engineering Education Research (J-PEER), 5(1), 30-39.
Diese Studie untersucht, wie der Maker-Bewegung das Potenzial hat, das Bildungssystem zu transformieren. Sie hebt hervor, wie Makerspaces die Schüler dazu ermutigen, durch praktisches Tun zu lernen und ihre Fähigkeiten in den Bereichen Design, Technik und Informatik zu entwickeln.